Ein junge Frau lächelt in die Kamera. Sie hält eine Kiste mit frischem Gemüse.
Gartenideen

Gartentipps 2026: In den Garten, fertig, los!

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zukunftswaende

Das neue Gartenjahr steht an – höchste Zeit für frische Gartentipps für 2026. Welche Garten-To-dos stehen in welchem Jahr an? Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir das Wichtigste zusammengefasst. Höchste Zeit, die Gartenhandschuhe bereitzulegen. Von März dieses Jahres bis Februar kommenden Jahres ist einiges zu tun. Wer im Garten vorausdenkt, wird mit vielfältigen Blüten und starken Ernten zur jeweiligen Jahreszeit belohnt. Auf geht´s in den Garten!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Gartenjahr folgt dem Rhythmus der Natur: Jede Jahreszeit bringt eigene Aufgaben – von Vorbereitung und Aussaat bis Ernte und Winterschutz.
  • Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Bodenfeuchte, Temperatur und Frostgefahr bestimmen, wann gesät, geschnitten oder gepflanzt werden sollte.
  • Regelmäßige Pflege zahlt sich aus: Gießen, Düngen, Rückschnitt und Ernte fördern gesundes Wachstum und verlängern Blüte- und Erntezeiten.
  • Vorausschauendes Arbeiten erleichtert den Saisonwechsel: wer im Herbst vorbereitet, startet entspannter ins Frühjahr.
  • Beobachtung ist der Schlüssel: Ein aufmerksamer Blick auf Pflanzen, Boden und Wetter hilft, Schäden früh zu erkennen und den Garten nachhaltig zu entwickeln.

Gartentipps im März! Der Garten kommt in Bewegung

Eine Hand verteilt Samen in Anziehschälchen.

Im März startet das Gartenjahr offiziell. Vorbei ist´s mit Frost und Schnee, nun werden die Beete aufgeräumt, erste Schnitte stehen an und die Aussaatsaison beginnt. Gleichzeitig ist Geduld gefragt: Der Boden ist oft noch feucht, die Nächte kühl, und nicht jeder Handgriff ist aktuell schon sinnvoll. Es geht darum, vorzubereiten, zu ordnen und die Grundlage für alles zu legen, was in den kommenden Monaten wachsen soll.

Das ist im März zu tun

  • Ziergarten: Schneide abgestorbene Staudenreste bodennah ab, befreie Beete von altem Laub, versorge Zwiebelpflanzen wie Tulpen und Narzissen mit organischem Dünger. Jetzt ist außerdem die ideale Zeit zum Pflanzen-Vorziehen: Ziehe Sommerblumen wie Cosmeen, Zinnien oder Löwenmäulchen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vor, damit sie später kräftig und gut entwickelt ins Beet starten können
  • Nutzgarten: Denke schon jetzt an dein Wintergemüse und säe Radieschen, Spinat, Pflücksalat, Möhren und Pastinaken direkt vor, lasse Kartoffeln an einem hellen, kühlen Ort vorkeimen
  • Kräuter: Säe Petersilie, Schnittlauch, Dill und Kresse aus, schneide mehrjährige Kräuter vorsichtig zurück
  • Gehölze: Schneide sommerblühende Sträucher wie Sommerflieder, Bartblume oder Hibiskus, kontrolliere Beerensträucher
  • Balkon & Kübel: Pflanze Frühblüher wie Stiefmütterchen oder Primeln, gewöhne Kübelpflanzen langsam an draußen
  • Rasen: Entferne Laub und Äste, reche Rasenfläche vorsichtig ab, aber vertikutiere sie noch nicht
  • Unser Tipp für dich: Warte mit dem Betreten und Bearbeiten der Beete, bis der Boden nicht mehr matschig ist. Beachte: Bleibt keine Erde mehr an Schuhen oder Spaten hängen, kannst du loslegen – so schützt du die Bodenstruktur für die ganze Saison.

April: Jetzt wird gepflanzt und vorbereitet

Eine Reihe mit Tontöpfen mit frischen Kräutern

Im April nimmt das Gartenjahr spürbar Fahrt auf. Der Boden erwärmt sich langsam, Beete werden jetzt aktiver genutzt, und viele Pflanzen starten in ihre Wachstumsphase. Gleichzeitig bleibt das Wetter wechselhaft: Nachtfröste sind möglich, weshalb nicht alles sofort ins Freie darf. Jetzt wird gesät, gepflanzt, gedüngt und vorbereitet – mit Bedacht und einem Blick auf die Temperaturen. Denke daran: Der April ist der Hauptmonat fürs Vertikutieren des Rasens.

Das steht im April im Garten an

  • Ziergarten: Teile Stauden und setze sie neu, putze verblühte Zwiebelpflanzen aus, decke Beete mit Rindenmulch oder Kompost ab
  • Nutzgarten: Säe Erbsen, Rote Bete und Mangold direkt ins Beet, setze Kohlrabi und Salate als Jungpflanzen ein, lege deine Frühkartoffeln
  • Kräuter: Säe Petersilie, Kerbel und Koriander direkt ins Beet, ziehe Basilikum auf der Fensterbank vor, dünge mehrjährige Kräuter
  • Gehölze: Schneide Hecken wie Hainbuche oder Liguster jetzt vorsichtig in Form (nur Formschnitt, beachte die Schonfrist ab 1. März)
  • Balkon & Kübel: Setze Kräuter und robuste Gemüsepflanzen in Töpfe, stelle empfindliche Pflanzen nur tagsüber raus
  • Rasen: Vertikutiere und dünge, allerdings erst ab ca. 10 °C Bodentemperatur, säe kahle Stellen nach

Gartentipps im Mai: Wachstum begleiten und stabilisieren

Im Mai läuft der Garten zur Hochform auf. Nach den Eisheiligen können viele Pflanzen endlich dauerhaft nach draußen, das Wachstum beschleunigt sich deutlich. Jetzt wird gepflanzt, gesät, angebunden und regelmäßig gegossen. Gleichzeitig ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Pflegearbeiten wie das Vertikutieren abzuschließen, falls es im April noch zu kühl war.

Ein Dahlienfeld.

Gartenarbeit im Mai

  • Ziergarten: Setze Sommerblumen wie Dahlien, Gladiolen und Begonien als Knollen oder Jungpflanzen ins Beet, stütze Stauden ab, entferne Verblühtes regelmäßig
  • Nutzgarten: Pflanze Tomaten, Paprika, Zucchini, Kürbis und Gurken als Jungpflanzen ins Beet oder Hochbeet, säe Busch- und Stangenbohnen direkt ins Beet
  • Kräuter: Setze Basilikum als Jungpflanze ins Beet oder in Töpfe, pflanze Thymian, Rosmarin und Minze
  • Gehölze: Mache einen Formschnitt bei Buchsbaum, Eibe oder Liguster (Schonfrist beachten: kein starker Rückschnitt)
  • Balkon & Kübel: Bepflanze Balkonkästen sommerlich, setze Tomaten oder Kräuter in größere Gefäße um
  • Rasen: Hole das Vertikutieren nach, falls es im April nicht möglich war, mähe regelmäßig, bewässere bei Trockenheit, säe stark genutzte Stellen nach
  • Unser Tipp für dich: Wenn du im Mai noch vertikutierst, wähle einen milden, bedeckten Tag. Direkte Sonne nach dem Schnitt stresst den Rasen unnötig.

Juni im Garten: Pflegen, schneiden, ernten

Jemand erntet Mangold.

Im Juni ist vieles bereits gepflanzt, die Beete sind dicht bewachsen, und erste Ernten möglich. Jetzt geht es weniger darum, neue Flächen anzulegen, sondern um die regelmäßige Pflege. Jetzt heißt es: gießen, schneiden, ernten und beobachten. Wer im Juni aufmerksam bleibt, beugt Problemen vor und unterstützt gesundes Wachstum.

Juni-Gartenpflege leicht gemacht

  • Ziergarten: Schneide verblühte Stauden bodennah zurück, putze Sommerblumen regelmäßig aus, binde Rankpflanzen wie Rosen oder Clematis an
  • Nutzgarten: Ernte Salate, Radieschen und Erdbeeren, geize Tomaten aus, kontrolliere Gurken und Zucchini regelmäßig
  • Kräuter: Ernte deine Kräuter laufend, schneide blühende Triebe zurück, bündele Kräuter zum Trocknen
  • Gehölze: Mache einen leichten Formschnitt bei Hecken und Formgehölzen (Schonfrist beachten, keine starken Rückschnitte)
  • Balkon & Kübel: Gieße täglich, vermeide Staunässe, dünge bei Bedarf nach
  • Rasen: Mähe nach Bedarf bis häufig, erhöhe die Schnitthöhe bei Hitze, bewässere bei Trockenheit
  • Unser Tipp für dich: Lieber seltener, dafür durchdringend gießen. So werden die Wurzeln angeregt, tiefer zu wachsen – das macht Pflanzen widerstandsfähiger gegen Hitzeperioden. Frühes und spätes Gießen beugt der Wasserverdunstung vor.

Juli: Den Garten durch den Hochsommer begleiten

Eine Frau ernetet Tomaten.

Im Juli steht der Garten unter sommerlicher Belastung. Hitze, intensive Sonne und längere Trockenphasen fordern Pflanzen und Boden gleichermaßen heraus. Jetzt geht es darum, gezielt und effizient zu gießen, regelmäßig zu ernten und Pflanzen durch Rückschnitte und Pflege zu entlasten. Wer im Juli aufmerksam bleibt, hält seinen Garten bis in den Spätsommer hinein gesund.

Hochsommer im Garten, das ist zu tun

  • Ziergarten: Schneide verblühte Stauden und Rosen zurück, putze Sommerblumen aus, stütze hohe Pflanzen bei Bedarf ab
  • Nutzgarten: Ernte Tomaten, Zucchini, Gurken und Bohnen regelmäßig, säe Salate und Radieschen direkt ins Beet nach
  • Kräuter: Ernte Kräuter laufend, schneide Lavendel nach der Blüte zurück, bündele Kräuter zum Trocknen
  • Gehölze: Mache einen leichten Formschnitt bei Hecken und Formgehölzen (Schonfrist beachten)
  • Balkon & Kübel: Gieße morgens oder abends, dünge regelmäßig, kontrolliere Hitzeschäden
  • Rasen: Mähe bei Hitze weniger, erhöhe die Schnitthöhe, bewässere bei Trockenheit gezielt erst bei Sonnenuntergang und durch Gießringe, beobachte kahle Stellen
  • Unser Tipp für dich: Gieße lieber gezielt und bodennah statt mit dem Rasensprenger in der Mittagshitze. So kommt das Wasser dort an, wo es gebraucht wird – und verdunstet nicht ungenutzt.

August: Mit unseren Gartentipps Ernten, pflegen und vorausdenken

Im August ist das Gartenjahr auf seinem Höhepunkt. Vieles trägt Früchte, anderes braucht weiterhin Pflege, und gleichzeitig lohnt sich der Blick nach vorn. Jetzt wird geerntet, zurückgeschnitten und bereits für Herbst und Winter vorgearbeitet. Wer den Garten in diesem Monat aufmerksam begleitet, sorgt für einen langen, gesunden Saisonabschluss vor.

Hochsommer im Garten, das ist zu tun

  • Ziergarten: Schneide verblühte Stauden zurück, pflege Herbstblüher wie Astern oder Sonnenhut, schließe Lücken im Beet
  • Nutzgarten: Ernte Tomaten, Paprika, Gurken und Beeren regelmäßig, säe Feldsalat und Spinat direkt ins Beet aus
  • Kräuter: Ernte und trockne Kräuter, schneide mehrjährige Kräuter leicht zurück
  • Gehölze: Schließe den Formschnitt bei Hecken ab (Schonfrist beachten), bewässere Junggehölze bei Trockenheit gezielt
  • Balkon & Kübel: Pflege Sommerpflanzen weiter, bereite erste Herbstpflanzen vor
  • Rasen: Mähe und wässere bei Trockenheit schonend, beobachte stark beanspruchte Stellen
  • Unser Tipp für dich: Ernte regelmäßig, auch wenn du nicht alles sofort verwertest. Das regt viele Gemüsepflanzen dazu an, noch einmal neue Früchte zu bilden.

Viel zu tun im September: Ernten, aufräumen, vorbereiten

Zwei Hände mit Frühblüherzwiebeln.

Im September wird der Übergang der Jahreszeiten spürbar. Die Tage sind noch mild, die Nächte kühler, und im Garten verlagert sich der Fokus. Jetzt wird geerntet, zurückgeschnitten und vorbereitet, während gleichzeitig schon an das kommende Frühjahr gedacht wird. Wer jetzt strukturiert arbeitet, schafft Ordnung und entlastet sich für die nächsten Monate.

Gartenarbeit im Spätsommer und Herbst

  • Ziergarten: Pflege Herbstblüher wie Astern und Chrysanthemen, schneide Stauden nur teilweise zurück, setze Blumenzwiebeln für das Frühjahr
  • Nutzgarten: Ernte Kürbis, Kartoffeln und Äpfel, säe Feldsalat und Winterspinat direkt ins Beet aus
  • Kräuter: Ernte mehrjährige Kräuter ein letztes Mal, setze empfindliche Sorten in Töpfe um
  • Gehölze: Ernte Beerensträucher ab, bereite Pflanzlöcher für neue Gehölze vor
  • Balkon & Kübel: Entfernte Sommerpflanzen, bepflanze Kästen herbstlich
  • Rasen: Mähe nun seltener, säe bei Bedarf nach, entferne das herabfallende Laub regelmäßig
  • Unser Tipp für dich: Lass verblühte Stauden teilweise stehen. Sie schützen den Boden, bieten Insekten Unterschlupf und sehen im Herbstlicht oft schöner aus, als man denkt.

Oktober: Jetzt den Garten winterfest machen

Im Oktober verlangsamt sich das Wachstum deutlich. Jetzt geht es darum, den Garten gezielt auf Frost, Nässe und dunkle Tage vorzubereiten. Beete werden aufgeräumt oder bewusst bedeckt, Kübelpflanzen geschützt und neue Gehölze gesetzt. Was du jetzt erledigst, erleichtert den Start ins nächste Gartenjahr erheblich.

Das ist im Oktober zu tun

  • Ziergarten: Setze Blumenzwiebeln von Tulpen, Narzissen und Krokussen ins Beet, häufele empfindliche Stauden an oder decke sie mit Reisig ab
  • Nutzgarten: Ernte Möhren, Roter Bete und Lauch, räume abgeerntete Beete ab oder säe mit Gründüngung ein
  • Kräuter: Schneide mehrjährige Kräuter zurück, setze frostempfindliche Sorten in Töpfe oder hole sie rein
  • Gehölze: Pflanze Obstbäume und Beerensträucher, mulche Bäume
  • Balkon & Kübel: Isoliere Kübel, stelle sie auf Füße, schütze erste Pflanzen vor Nachtfrost
  • Rasen: Mache den letzten Schnitt vor dem Winter, entferne Laub regelmäßig
  • Unser Tipp für dich: Pflanze Gehölze an frostfreien Tagen. Der Boden ist im Herbst noch warm genug, damit sich neue Wurzeln bilden können.

Winterliche Gartentipps: Gartenpflege im November

Nasses Laub von oben fotografiert.

Im November kehrt endgültig Ruhe in den Garten ein. Die Temperaturen sinken, der Boden ist oft feucht, und erste Fröste sind keine Ausnahme mehr. Jetzt wird gesichert, abgedeckt und eingeräumt. Wintergemüse wird eingelagert. Ziel ist es, Pflanzen, Boden und Gefäße so vorzubereiten, dass sie gut und möglichst unbeschadet durch den Winter kommen.

Der Winter steht vor der Tür: Das ist draußen zu tun

  • Ziergarten: Decke Stauden mit Laub oder Reisig ab, häufele Rosen an und schütze empfindliche Sorten zusätzlich mit Vlies
  • Nutzgarten: Ernte Grünkohl, Rosenkohl und Lauch weiter, räume Beete ab oder bedecke sie mit Mulch
  • Kräuter: Schütze mehrjährige Kräuter wie Thymian oder Salbei mit Reisig, rücke Töpfe näher an Hauswände heran
  • Gehölze: Mulche Wurzelbereiche junger Bäume, bringe Stammschutz gegen Frost und Wildverbiss an
  • Balkon & Kübel: Isoliere Kübel mit Noppenfolie, stelle sie auf Holz- oder Styroporfüße, hole frostempfindliche Pflanzen in frostfreie Räume
  • Rasen: Entferne das Laub regelmäßig, betrete die Flächen möglichst nicht mehr
  • Unser Tipp für dich: Vermeide es, nassen oder gefrorenen Rasen zu betreten. So gibst du der Fläche die Chance, gesund durch den Winter zu kommen.

Dezember im Garten heißt: Ruhe bewahren und beobachten

Im Dezember ruht der Garten weitgehend. Frost, Schnee und kurze Tage bestimmen den Alltag, und die aktive Gartenarbeit tritt in den Hintergrund. Jetzt geht es vor allem darum, regelmäßig zu kontrollieren, Schäden früh zu erkennen und Pflanzen vor extremen Witterungseinflüssen zu schützen. Kleine gezielte Handgriffe reichen jetzt aus.

Garten richtig kontrollieren im Dezember

  • Ziergarten: Decke Stauden mit Laub oder Reisig ab, häufele Rosen an und schütze empfindliche Sorten zusätzlich mit Vlies
  • Nutzgarten: Ernte Grünkohl, Rosenkohl und Lauch weiter, räume Beete ab oder bedecke sie mit Mulch
  • Kräuter: Schütze mehrjährige Kräuter wie Thymian oder Salbei mit Reisig, rücke Töpfe näher an Hauswände heran
  • Gehölze: Mulche Wurzelbereiche junger Bäume, bringe Stammschutz gegen Frost und Wildverbiss an
  • Balkon & Kübel: Isoliere Kübel mit Noppenfolie, stelle sie auf Holz- oder Styroporfüße, hole frostempfindliche Pflanzen in frostfreie Räume
  • Rasen: Entferne das Laub regelmäßig, betrete die Flächen möglichst nicht mehr
  • Unser Tipp für dich: Vermeide es, nassen oder gefrorenen Rasen zu betreten. So gibst du der Fläche die Chance, gesund durch den Winter zu kommen.

Gartentipps im Januar: Weiter beobachten und neues Gartenjahr planen

Ein Schrebergarten im Winter.

Das neue Jahr beginnt, das Gartenjahr ist noch im Gange. Denn im Januar liegt der Garten meist still – Gärtnern im Winter bedeutet jetzt vor allem beobachten statt eingreifen. Frost, Schnee und Nässe bestimmen die Bedingungen und aktive Arbeiten sind nur eingeschränkt möglich. Trotzdem lohnt sich der Blick nach draußen: Jetzt geht es darum, Pflanzen zu kontrollieren, Schäden früh zu erkennen und den Garten auf die kommende Saison vorzubereiten – meist reicht dafür ein kurzer Rundgang.

Garten im Winter liebevoll und sparsam umsorgen

  • Ziergarten: Kontrolliere den Winterschutz aus Vlies oder Reisig und bessere bei Bedarf nach
  • Nutzgarten: Ernte weiter Grünkohl, Rosenkohl und Feldsalat an frostfreien Tagen
  • Kräuter: Gieße immergrüne Kräuter sparsam, schütze Töpfe vor Wind
  • Gehölze: Entferne die Schneelast von Zweigen, prüfe den unteren Stammbereich direkt über dem Boden auf Risse oder Frostschäden
  • Balkon & Kübel: Prüfe Gefäße auf Risse, vermeide Staunässe vermeiden
  • Rasen: Betrete den Rasen nicht, lasse Schnee möglichst liegen
  • Unser Tipp für dich: Nutze frostfreie Tage für einen Rundgang durch den Garten. Kleine Schäden lassen sich jetzt einfacher erkennen und beheben als im Frühling, wenn alles gleichzeitig wächst.

Das Gartenjahr endet: Im Februar langsam in die neue Saison starten

Im Februar kündigt sich der Frühling vorsichtig an. Die Tage werden spürbar länger, erste Knospen schwellen. An milden Tagen lässt sich der Garten bereits vorbereiten. Jetzt beginnt der Übergang von der Winterruhe zur neuen Saison: Erste Schnitte sind möglich, Vorbereitungen laufen an – immer vorausgesetzt, es bleibt frostfrei.

Die Gartenarbeit startet von Neuem

  • Ziergarten: Lasse Frühblüher wie Schneeglöckchen und Winterlinge stehen, schneide alte Staudenreste erst jetzt bodennah zurück
  • Nutzgarten: Säe Spinat, Radieschen und Feldsalat bei mildem Wetter aus
  • Kräuter: Säe Petersilie, Schnittlauch und Kresse direkt ins Beet oder in Töpfe
  • Gehölze: Nutze frostfreie Tage für den Baumschnitt und schneide deine Obstbäume sowie sommerblühende Sträucher fachgerecht zurück, um gesundes Wachstum und eine reiche Blüte zu fördern.
  • Balkon & Kübel: Reinige Gefäße, pflanze erste Frühblüher
  • Rasen: Entferne Laubreste, schone die Fläche aber noch und vertikutiere sie noch nicht
  • Unser Tipp für dich: Plane den Gehölzschnitt rechtzeitig ein: Ab dem 1. März beginnt die gesetzliche Schonfrist. Stärkere Rückschnitte solltest du bis dahin abgeschlossen haben.

Was lehrt dich dein Garten über das Jahr?

Natürlich lehrt dich die Natur über die Jahreszeiten hinweg verschiedene Weisheiten. Alles ist im Fluss, jedes Jahr bringt neue Chancen und was du säst, das erntest du.

Aber dein Garten zeigt dir vor allem auch, welche Pflege er braucht und nach welchen Handgriffen er dich mit einer Blütenpracht oder einer reichen Ernte beschenkt. Das Gartenjahr mit einem kleinen Rückblick abzuschließen – und zu starten –, lohnt sich also. Gibt es ein neues Gartenprojekt, das dich lockt? Hast du dich am Gemüseanbau versuchst und möchtest etwas dazulernen? Oder steht im nächsten Jahr der erste Gehölzschnitt an? Nimm dir ein wenig Zeit und notiere, was du im kommenden Jahr umsetzen willst. So startest du organisiert von Neuem. Schließlich hat dir auch dieses Jahr wieder gezeigt: Ein Garten ist nie fertig.

FAQ: Gartentipps

Welche Gartentipps sind im Frühjahr (März bis Mai) besonders wichtig?

Im Frühjahr startet die aktive Gartenarbeit und legt die Basis für das gesamte Gartenjahr. Laut Saisonkalender Gemüse können ab März robuste Sorten wie Spinat, Radieschen oder Möhren ausgesät werden. Im April folgen Bodenpflege, Kompostgaben und – bei mindestens 10 °C Bodentemperatur – das Vertikutieren des Rasens. Nach den Eisheiligen im Mai dürfen wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten oder Zucchini ins Beet. Diese saisonalen Pflanztipps berücksichtigen Temperatur, Frostgefahr und regionale Unterschiede in Deutschland und sichern gesunde Pflanzenentwicklung sowie stabile Erträge.

Wann sind die wichtigsten Erntezeiten für Obst und Gemüse in Deutschland?

Die Erntezeiten richten sich nach Sorte, Standort und Klima. In Deutschland beginnt die Erdbeersaison meist im Mai, gefolgt von Tomaten und Zucchini zwischen Juli und September. Äpfel und Birnen werden im Spätsommer bis Herbst geerntet, während Kürbis von September bis November Saison hat. Wintergemüse wie Grünkohl oder Feldsalat kann sogar bis in den Februar verfügbar sein. Ein strukturierter Saisonkalender Obst und Gemüse ermöglicht eine präzise Planung von Aussaat, Pflege und Ernte und berücksichtigt regionale Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland.

Was sollte ein umfassender Saisonkalender enthalten?

Im Sommer stehen Bewässerung und Pflanzenstärkung im Mittelpunkt. Wichtig ist ein durchdringendes Gießen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, um Verdunstung zu minimieren. Mulchschichten stabilisieren die Bodenfeuchtigkeit und reduzieren Stress für Gemüsebeete. Tomaten profitieren vom regelmäßigen Ausgeizen, während kontinuierliches Ernten bei Zucchini oder Bohnen die Fruchtbildung verlängert. Auch der Rasen sollte bei Hitze höher gemäht werden. Diese gezielten Gartenarbeit-Tipps verlängern die Erntezeiten von Obst und Gemüse und schützen Pflanzen vor nachhaltigen Hitzeschäden.

Wie bereitet man den Garten im Herbst optimal auf den Winter vor?

Im Herbst verschiebt sich der Schwerpunkt von Wachstum zu Schutz. Jetzt werden Äpfel, Kürbisse und späte Kartoffeln geerntet, bevor erste Fröste einsetzen. Gleichzeitig ist die Pflanzzeit für Blumenzwiebeln wie Tulpen oder Narzissen, die im Frühjahr blühen. Empfindliche Stauden sollten angehäuft und Kübelpflanzen isoliert werden. Der letzte Rasenschnitt erfolgt vor anhaltendem Frost.

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Ein ausgewähltes Redakteurs-Team der LBS NordWest beschäftigt sich mit zukunftsweisenden Inhalten rund um die Themen Wohnen, Leben und Zeitgeschehen. Dabei ist es den kleinen Dingen im Leben auf der Spur, die das eigene Zuhause größer machen.

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