Die wichtigste Zutat, um deinen Raumduft selber zu machen, ist das Öl: idealerweise ein hochwertiges Natur-Duftöl. Denn synthetische Duftöle enthalten oft kritische Stoffe. Deshalb lohnt es sich, auf die Aufschrift „naturrein“ oder „naturbelassen“ und Bio-Qualität zu achten. Auch wenn auf dem Etikett der Pflanzenteil steht, aus dem das Öl stammt – etwa -wurzel, -blüte oder -holz – ist das ein gutes Zeichen. Die meisten Menschen verbinden mit der Weihnachtszeit Aromen wie Zimt, Vanille, Myrre und Nelke. Auch der Duft nach Orangen und Tannen- oder Fichtenzweigen ist typisch. Die Düfte lassen sich sowohl einzeln einsetzen als auch untereinander mischen. Ein Tipp, um deinen perfekten Raumduft selber zu machen: Wenn du sichergehen willst, ob eine Duftkombination harmoniert, gib die jeweiligen Duftrichtungen zuvor auf ein Wattestäbchen und rieche vorsichtig daran.
Wenn es ums Dosieren geht, ist die Klassifizierung nach Flüchtigkeit hilfreich. Etwa Zitrus, Eukalyptus- oder viele Nadelöle gehören zu den Kopfnoten. Das bedeutet, dass sie sich eher schnell verflüchtigen und großzügiger dosiert werden dürfen. Duftnoten wie Nelkenknospen oder Zimtrinde zählen zu den etwas haltbareren Herznoten. Duftnoten wie Zedernholz, Myrrhe, Vanille oder Weihrauch sind Basisnoten, die besonders lange brauchen, bis sie verfliegen. Entsprechend sollten sie eher sparsam dosiert werden, wenn du deinen Raumduft selbst herstellst.